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Wovon ich rede

Gegen alle Widerstände. Ein autobiografisches Protokoll
BuchKartoniert, Paperback
128 Seiten
Deutsch
In seinem autobiographischen Protokoll schildert der Schriftsteller Arthur Honegger, was ihm als junger Mensch in der Schweiz widerfahren ist. Es ist der erschütternde Bericht über ein heranwachsendes Kind und einen jungen Mann, der alle Versuche, ihn als unbequemen und unangepassten jungen Menschen in der Versenkung verschwinden zu lassen, mutig, kämpferisch und aufrecht übersteht....mehr
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KlappentextIn seinem autobiographischen Protokoll schildert der Schriftsteller Arthur Honegger, was ihm als junger Mensch in der Schweiz widerfahren ist. Es ist der erschütternde Bericht über ein heranwachsendes Kind und einen jungen Mann, der alle Versuche, ihn als unbequemen und unangepassten jungen Menschen in der Versenkung verschwinden zu lassen, mutig, kämpferisch und aufrecht übersteht. Der lebhafte Bub wird von den Vormundschaftsbehörden ins Schlieremer Pestalozziheim gesteckt, auf einen Bauernhof verdingt und danach in der Vollzugsanstalt Uitikon "versorgt", wo er ein Terror-Regime antrifft, das damals für seine Unbarmherzigkeit berüchtigt war. Er, der seine Eltern zeitlebens nie kennenlernt, erfährt den Grund seiner Abschiebung nie. Der Anstaltswelt entronnen, verfolgt ihn der lange Arm seiner früheren Bewacher von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle. Honegger hat dafür einen hohen Preis bezahlt und ist dennoch so geblieben, wie ihn Tausende von Leserinnen und Lesern von Autoren- und Diskussionsveranstaltungen sowie von persönlichen Begegnungen her kennen: Ein lebensbejahender, positiver und fröhlicher Mensch. Sein neues Buch ist ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument über ein dunkles Kapitel schweizerischer Sozialgeschichte, gleichzeitig aber auch ein ermutigendes Lebenszeugnis eines Zeitgenossen.
ZusammenfassungWas der Schriftsteller Arthur Honegger bisher literarisch in seinen Büchern verarbeitet hat, liegt jetzt erstmals als schonungsloser, autobiografischer Tatsachenreport vor: Wie konnte es sein, dass ein aufgeweckter Bub per Amtsverfügung hinter den Mauern der Vollzugsanstalten verschwinden musste? Wie konnte ein junger Mensch, der in Heimen schikaniert, auf Bauernhöfen wie ein Tier gehalten und in Vollzugsanstalten mit sadistischer Gewalt zum Normalbürger zurechtgestutzt wurde, seinen Weg ins Leben finden?
Details
ISBN/GTIN978-3-905769-27-2
ProduktartBuch
EinbandartKartoniert, Paperback
Erscheinungsjahr2012
Erscheinungsdatum15.04.2012
Seiten128 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 141 mm, Höhe 223 mm, Dicke 14 mm
Gewicht253 g
Artikel-Nr.10422363
Rubriken

Autor

Arthur Honegger, geboren 1924 in St.Gallen und weggegeben in eine Pflegefamilie im Zürcher Oberland, wächst in schwierigen Verhältnissen auf. Honegger arbeitet als Geschirrwäscher, Hilfsarbeiter, Melker, als Parteisekretär, Journalist und Redaktor und verarbeitet viele seiner Erfahrungen in über 20 Büchern. Sein Buch "Die Fertigmacher" erreicht Rekordauflagen, wird verfilmt und gilt fast 50 Jahre nach seinem Erscheinen noch immer als Schlüsselwerk zum Thema "Verdingkinder". Arthur Honegger lebt heute in Krummenau SG.

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